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Geskens Hörbar

Akustische Kostprobe von stille Bylle: Slaap min Kind up witte Wulken

Guten Tag,

hier kommt eine Spontanlesung aus stille Bylle. – Und es ist mir doch passiert, dass ich den Titel falsch ausgesprochen habe. 😉

Ich wünsche Euch gute Unterhaltung damit!

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Grundlagen

Nomen es Omen oder warum Gesken Gesken heißt

Guten Tag,

es gilt: „Nomen est omen.“ Denn einen Vornamen trägt man sein ganzes Leben. Und ich finde es gut, wenn Menschen Sorgfalt und Liebe zeigen, wenn sie Kindern einen Vornamen geben. So wählt Amandas Vater Richard den Namen für seine Tochter mit Bedacht. Genauso halten es Therese, Opa Heinrich und Oma Isabel bei Felicitas.

Auf der Suche nach einem passenden Vornamen für die Kriminalbeamtin, die in Bylles Todesfall ermittelt, fiel mir spontan Gesken ein. Gesken, Geske, Gesche und Gesa sind geläufige Namen im hohen Norden so wie Bente, Engelke etc. Doch einem Impuls folgend habe ich eben nicht Bente, Engelke oder einen der anderen norddeutschen Namen, die immer wieder bei bestimmten Kreisen in der Bevölkerung beliebt sind. Es musste Gesken sein.

Irgendwann habe ich mich dann nach dem Namen erkundigt und fand hier etwas darüber:

https://www.firstname.de/Vorname/Geske/. Ich erfuhr, dass Gesken, Geske, Gesche und Gesa die friesischen Formen des Namens Gertrud sind. Gertrud wiederum ist ein Vorname germanischen Ursprungs und bedeutet, die mit dem Schwert vertraute. Das passt doch zu einer wehrhaften und starken Frau wie Gesken Paulsen.

Übrigens, gefallen mir die friesischen Vornamen auch. Sie sind angenehm friesisch herb, haben keinen Ansatz von Niedlichkeit. 😉

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Grundlagen

Nomen est Omen – Stille bylle

Guten Tag,

nomen est omen gilt. Und es gilt meinetwegen nicht nur für die Wahl von Vornamen. Es gilt ebenfalls für die Auswahl von Buch- und liedtitel.

Als ich seiner Zeit von dem Literaturwettbewerb zum Thema Bildungswege las, für den ich ursprünglich das Buch schreiben wollte, fiel mir sofort der Titel stille Bylle ein, nachdem mir die Person, die später Sibylle Leuchteblau sein sollte, erstmals in den Sinn gekommen war.

Stille Bylle passt als Titel. Denn Bylle ist eine stille Person, die zu Lebzeiten kaum Worte in eigener Sache hat. Und hier gibt’s was zum Namen Sibylle und den Sibyllen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sibylle_(Prophetin)D
ie_Sibyllen_der_Antike.

Bylles Oma ist übrigens die Namensgeberin für das Mädchen. Sie befürchtet, dass Bylle eine Prophetin sein wird. Vorhersagen macht bylle ihrer Lebtag nicht. Doch obwohl sie den Mund kaum aufmacht, wird sie in gewisser Weise doch eine Wegweiserin für das Leben ihrer Mitmenschen. Bylle und Gesken lernen sich zu Lebzeiten nicht kennen. Aber auch Gesken bekommt Hilfe für ihr Weiterleben von Bylle.

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Geskens Leselust

Regina Stürickow – Der Kommissar vom Alexanderplatz

Guten Tag,

ein Buch von Regina Stürickow hatte ich in der Kategorie Geskens Leselust im vorigen Artikel empfohlen und zwar mörderische Metropole Berlin.

Das zweite Buch, dass ich Euch heute empfehlen möchte, ist bedauerlicherweise nicht als Ebook verfügbar. Ich habe jedoch an unterschiedlichen Stellen im Web Restposten gefunden, z.B. https://www.amazon.de/Kommissar-vom-Alexanderplatz-Kriminalfälle-historischen/dp/3746613833.

Durch die Schilderung von Mordermittlungen in Fällen von 1904 bis 1939 entsteht nicht nur ein lebendiges Zeitporträt. Die Beschreibungen ergeben eine Wiederentdeckung der Lebensleistung des legendären Mordermittlers Ernst August Ferdinand Gennat. Der Buddha oder Kommissar vom Alexanderplatz kann mit Fug und Recht als Schöpfer der modernen Mordermittlung gelten.

Zwei große K bestimmten sein Leben, Kriminalistik und Kuchen. Was Gennat auszeichnete waren Beharrlichkeit, geistige Beweglichkeit, Menschenkenntnis, ein phänomenales Gedächtnis und Umsicht. Obwohl viele moderne Techniken wie die DNA-Analyse damals noch nicht zur Verfügung standen, lag die Aufklärungsquote seiner Mordkommission bei 95%.

Im Buch von Regina Stürickow wird ebenfalls deutlich, das die Förderung seiner Mitarbeiter und die von ihm eingesetzten Fahndungsmetoden zum Erfolg seiner Arbeit gehörte. Dazu zählte z. B. der Einsatz von Mordplakaten aber auch die erste Fernsehfahndung in den 30er Jahren.

In der Nazizeit wurde Gennat im Grunde nur geduldet. Man brauchte seine Erfahrung. Er selbst wusste das wohl auch sehr genau und äußerte auch, dass er nicht mehr in diese Zeit passe. Ernst August Ferdinand Gennat verstarb am 20. August 1939 im Alter von 59 Jahren an einem Schlaganfall.
Selbstverständlich enthält das Buch auch anschauliches Bildmaterial, z B. eine Postkarte aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts.

Ich gebe fünf von fünf Sternen!

Liebe Grüße

Paula Grimm

P. S. Von Ernst Gennat wird in Verbindung mit Gesken sicherlich häufiger die Rede sein. Er ist ihr großes Vorbild.

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Geskens Leselust

Mörderische Metropole Berlin: Authentische Fälle

Guten Tag,

wir haben, was die Lektüre betrifft, viel gemeinsam, Gesken Paulsen und ich. So interessieren wir uns für historische Krimis, fiktive und reale Fälle. Geskens Vorbild ist der „Erfinder“ der Kiminalpolizei, Ernst August Ferdinand Gennat. Und auch mich interessiert, was seiner Zeit, im und nach dem ersten Weltkrieg in Berlin bezogen auf Verbrechen Sache war.

Im Buch mörderische Metropole Berlin mit dem Untertitel authentische Fälle findet Ihr zunächst eine Topographie des Verbrechens in Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dann folgen Darstellungen von gelösten und unaufgeklärten Mordfällen aus der Zeit des ersten Weltkriegs und zur Zeit der Weimarer Republik. Selbstverständlich enthält das Buch auch eine Bücherliste mit weiterführender Literatur. Ich mache den Daumen hoch für dieses Buch, das Ihr als Ebook, z. B. hier findet: https://www.amazon.de/dp/B01DMRCP2I/ref=cm_sw_em_r_mt_dp_U_cMtsDbX6FA9YH.

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Geskens Leselust

Markus A. Rotschild – Die unglaublichsten Fälle der Rechtsmedizin

Guten Tag, unter 
https://books.apple.com/lu/book/die-unglaublichsten-fälle-der-rechtsmedizin/id452963473habe ich das Ebook die unglaublichsten Fälle der Rechtsmedizin gefunden. Es enthält 22 Beispiele der Arbeit von Rechtsmedizinern aus dem deutschsprachigen Raum. Wer nicht nur Krimis mag, sondern auch sachliche Schilderungen von Ermittlungen spannend findet, wird dieses Buch von Markus A. Rotschild mit wachsendem Interesse lesen. 
Die Auswahl ist vielfältig. Es gibt auch ungeklärte Fälle wie Nase, Ohr und Pudel, bei dem der Täter nicht ermittelt werden aber der Pudel entlastet werden konnte. Manche Fälle sind bekantt, z. B. die Morde des Säulenfassmörders oder der Mordbrand, der durch die Serie Anwälte der Toten manchen Leserinnen und Lesern bekannt sein dürfte. 
Das Buch wird ergänzt durch Graphiken zu den Ermittlungen, was das Werk vielen Leserinnen und Lesern die Arbeit der Rechtsmediziner anschaulich macht. 
Ich gebe fünf von fünf Punkten und Wünsche allen Leserinnen und Lesern gute und informative Unterhaltung mit diesem Buch!
Liebe Grüße
Paula Grimm

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Geskens Geschichte(n) Grundlagen

Über Ortsnamen in Geskens Geschichte(n)

Guten Tag,

wer meine Geschichten schon etwas kennt, weiß, dass ich gerne Orte erfinde. Ein für mich typisches Beispiel ist Tannhuysen am linken Niederrhein. In diesem erdachten Dorf ist ein großer Teil der Handlung meines Felicitasromans verortet.

Der Grund dafür, einen Ort in meiner Heimat zu erfinden, war, dass ich die in weiten Teilen harte und mysteriöse Geschichte Leuten in Dörfern wie Holthuysen nicht „anhängen“ wollte. Darüber hinaus macht es mir auch besonderen Spaß Orte selbst zu gestalten.

Selbstverständlich muss man sich mit der Region befassen, in der sich die Stadt oder das Dorf befindet. Wenn man den regionalen Sprachgebrauch und typische landschaftliche Gegebenheiten kennt, bekommt man nicht nur Hilfe bei der Entwicklung und Beschreibung der Topographie sondern auch Impulse für die Namensgebung.

Auch dafür ist Tannhuysen ein gutes Beispiel. So gibt es im Kreis Kleve das Dorf Holthuysen.

Ich liebe meine niederrheinische Heimat und die Küstenregionen Deutschlands. Diese Gebiete gehören sprachlich in den großen und vielseitigen niederdeutschen Sprachraum. Obwohl dieser Sprachraum groß und vielseitig ist, gibt es sprachliche Aspekte, die in dem gesamten Einzugsgebiet des Niederdeutschen vorkommen. ein Beispiel dafür ist die Endung um in Ortsnamen. An Niederrhein gibt es z. B. Issum und Wankum. In Norddeutschland gibt es Pilsum oder Inselnamen wie Borkum etc. So habe ich das Dorf Jensum als Geskens Geburtsort für meine kreative Landkarte erfunden.
Auch dafür, dass topographische Gegebenheiten namensgebend sind, gibt es im Norden Deutschlands reale Beispiele. Christianskoog und andere Ortsbezeichnungen weisen auf die Geschichte der Landgewinnung an der Küste hin. Mehr dazu könnt Ihr lesen unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Koog.

Auch Siel, wie es in Ortsbezeichnungen wie Karolinensiel vorkommt, hat mit der Geschichte der Landgewinnung zu tun. So könnte es den Ort Herrmannsiel, wo das Hotel Viermaster steht, in dem die Geschcihte spielt, tatsächlich geben. Ich werde Gesken bei ihren Adoptiveltern in Hinrichskoog auf einem Bauernhof aufwachsen lassen.

Alles kann man nicht erfinden. So freue ich mich auf einen Besuch in Husum im Verlauf des nächsten Jahres, wo Gesken arbeitet. Recherche ist ein guter Grund die Küste hin und wieder zu besuchen. 🙂

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Bloglese

Bloglese – Gedanken zum Thema über Blindheit schreiben

Guten Tag,

in diesem Artikel findet Ihr den Link zu einem Beitrag, den ich gestern Vormittag im Blog Paula Grimms Schreibwerkstatt veröffentlicht habe. Der Titel lautet:

<a href=“https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/2019/10/14/paulas-schreibtagebuch-gedanken-zum-thema-ueber-blindheit-schreiben/“ rel=“nofollow“>Gedanken zum Thema ueber Blindheit schreiben</a>. 

DEr Verweis auf den genannten Post stelle ich hier ein, da meine für den aktuellen roman stille Bylle Gedanken zum genannten Thema in die Kategorie Grundlagen dieses Blogs gehören. Schließlich ist die Titelheldin wie meine Wenigkeit seit Geburt vollblind. ich hoffe, Euch gefällt der verlinkte Artikel, ob Ihr selbst schreibt oder ob Ihr Euch nur für die Aspekte der Geschichten über Gesken Paulsen seid.

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Grundlagen

Möglichkeiten Paula Grimms Blog- und Schreibarbeit zu unterstützen

Guten Tag,

am 16. November wurde mein ältester Blog, Texthaseonline, sieben Jahre alt. Ich habe guten Grund mich vor allem bei den Leser*innen dieses „Urblogs“ herzlich für ihre Treue zu bedanken. Aber auch die jüngeren Blogs erfreuen sich guter Leserschaft.

Inzwischen ist die Blogarbeit ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Blog- und Prosaschreibarbeit nehmen zeitlich den Raum einer „regulären“ Berufstätigkeit ein. Auch finanziell entstehen Aufwendungen für die Blogs und für Dienstleistungen, die ich für meine Bücher leiste.

Ihr könnt mich, wenn Euch die Inhalte meiner Blogs gefällt, auf drei unterschiedliche Arten unterstützen:
1. Teilen der Inhalte in Euren Blogs in Euren Communities.
2. Ihr könnt kommentieren und Empfehlungen an verschiedenen Stellen im Web geben.
3. Inzwischen ist es auch möglich

<a href=“https://www.paypal.me/autorinpaulagrimm“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Paula Grimms Blog- und Schreibarbeit via Paypal unterstuetzen</a>. Selbstverständlich lege ich in meinen Blogs Rechenschaft über die Einnahmen und Ausgaben in den Blogs gebe. 

Ich bedanke mich im Vorab für Eure Hilfe!

Liebe Grüße

Paula Grimm

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Fälle

Stille Bylle: Slaap min Kind up witte Wulken – Auszug zum Lesen

In diesem Beitrag könnt Ihr di ersten drei Szenen des ersten Buches mit Gesken Paulsen lesen. Stille Bylle wird zunächst in drei Teilen als Ebook veröffentlicht werden. Danach wird die Geschichte als Gesamtausgabe als Taschenbuch erscheinen.

 

Das Bild ist von Mira Alexander entworfen und zeigt eine moderne Darstellung der Muse Euterpe, die in stille Bylle eine wichtige Rolle spielt, wovon in diesem ersten Auszug jedoch noch keine Rede sein kann.

 

Gute Unterhaltung!

 

Liebe Grüße

 

Paula Grimm

 

STILLE BYLLE

Slaap min Kind up witte Wulken

Gesken Paulsen I.

Paula Grimm

MOTTO

„Tu den Mund auf für die Stummen und die Sache aller, die verlassen sind.“ Spr. 31,8

SLAAP MIN KIND UP WITTE WULKEN

„Wer dem Tod eines Altersgenossen begegnet, begegnet immer auch seinem eigenen Tod!“, dachte Gesken Paulsen. Sie wandte den Kopf langsam nach links und von der Toten ab.  Dann schloss sie kurz die Augen, um sich darauf zu konzentrieren, wo dieser passende und vertraute Gedanke seinen Ursprung hatte. Gesken öffnete die Augen wieder und betrachtete das Zimmer, in dem die Leiche gefunden worden war.

„Eine verdächtig ruhige Szene, eine verdammt ruhige Szene!“, dachte sie. Aber irgendetwas verhinderte, dass sie diese „verdammt ruhige Szene“ genau erfassen konnte. Um dem spontanen Gedanken, der ihr beim ersten Anblick der Leiche gekommen war, auf die Schliche zu kommen, und um sich ganz auf den Todesfall einzustellen, ließ sie ihre Gedanken zu dem zurückkommen, was sie erlebt hatte, bevor sie der Toten begegnet war.

Dass die Tote genauso alt war wie Gesken Paulsen und einige andere Fakten hatte ihr Heiko Wissmann mitgeteilt, noch bevor sie in den ersten Stock des Hotels gegangen war, um die Leiche zu sehen. Als Gesken den Eingangsbereich des Viermasters betreten hatte, hatte sie Wissmann beobachtet, wie er wie ein Gockel auf und ab stolzierte, um derjenige zu sein, der der Chefin die bereits bekannten Fakten präsentierte. Obwohl er begierig seine Informationen an sie loswerden wollte und auf sie wartete, hatte er sie zunächst nicht bemerkt.

„Moin, Wissmann.“, hatte sie gesagt.

Mit hochmütigem Gesicht kam er auf sie zu, plusterte sich noch mehr auf und sah seiner Chefin mit herablassendem Blick an, obwohl er zu ihr aufsehen musste. Denn er war fast 20 Zentimeter kleiner als sie.

„Welche Fakten sind schon bekannt?“ Auf Wissmanns Gesicht zeigte sich kurz ein verärgerter Ausdruck, weil er wusste, dass sie bei jedem anderen Kollegen, „Was wissen wir schon?“, gefragt hätte.

Doch er schaffte es großspurig da zu stehen und Zu verkünden: „Weibliche Leiche, 51 Jahre alt, war mit einer Blindengruppe hier. Die Leute wollten an diesem Wochenende hier ihren 45jährigen Einschulungstag feiern. Die sind wohl hier, weil sie hier auch mal im Schullandheim gewesen sind. Sie war Musikerin und Musikprofessorin in Hamburg, schrieb und übersetzte auch und das alles inzwischen sehr erfolgreich.

Ihr Name war, ähm, Sibylle, ähm, Sibylle, ach ja, Sibylle Leuchteblau, arbeitete aber unter einem Pseudonym. Das hab ich vergessen ist aber nicht wirklich wichtig. Sie wurde vielleicht vergiftet, ich denke, dass es Selbstmord war, wahrscheinlich Zyankali. Sie wurde tot in ihrem Zimmer gefunden[-!]“

„Wie sind die Leute auf den Todesfall aufmerksam geworden?“

„Die hatte einen Köter, so ein Vieh, das sie geführt hat. Der hat irgendwie gepeilt, dass was nicht stimmt, hat gebellt, die Zimmertür aufgemacht, ist zu der Wirtin gerannt, die noch beim Aufräumen war. Und die hat sie dann gefunden.“

„Dann zeigen Sie mir mal den Tatort.“, sagte Gesken und ließ Wissmann an sich vorbei- und vorgehen.

Als sie den Flur im ersten Stock betreten hatte, war Gesken sofort die ruhige und gefasste Stimmung aufgefallen, die von überall her auf sie zugekommen war. Gesken fühlte sich als ob sie mit all den Menschen in einem Kokon eingesponnen sei. Diese Ruhe war klebrig. Aber Gesken zögerte nur einen Kurzen Augenblick. Dann betrat sie das Hotelzimmer, in dem Sibylle Leuchteblau lag.

„Moin, zusammen!“, grüßte sie mit ihrer tiefen leicht rauen Stimme laut und deutlich, dass auch die Gäste, deren Zimmertüren alle offen standen, sie hören konnten. Es war eigentlich nicht die Ruhe selbst, die Gesken störte, und die sie durchbrechen wollte. Doch in der Stille lag eine spezielle Art der Neugier, die etwas gefräßiges an sich hatte. Dazu kam noch die Herrschsucht von manchen Leuten, die in sie eindringen wollte. Sie fühlte sich derart belästigt, dass sie davon abgehalten wurde, sich angemessen mit dem Todesfall der Sibylle Leuchteblau zu befassen.

„Warum sind Sie eigentlich so spät gekommen, Chefin?“, hatte Wissmann gefragt. Das Wort Chefin hatte er ihr förmlich vor die Füße gespuckt.

„Meine ältere Tochter hatte nach mehr als einem Jahr einen ihrer plötzlichen Anfälle von Muttersehnsucht. Da musste ich doch hin[-!]“ Gesken hatte dann heftig den Kopf geschüttelt und damit die Gedanken an den Nobelfraß, die teuren Weine, das gezierte Imponiergebell der Mutter ihres Schwiegersohns und den larmoyanten Fastmonolog ihrer Tochter Rikarda, den sie sich hatte nach dem Essen anhören müssen, abzuschütteln.

Im Hotelzimmer roch es nach Bittermandel und Erbrochenem. Aber Gesken wurde wie immer nicht übel. Sie hatte das, was man „einen Pferdemagen“ nennt.

Dann hatte sie Sibylle Leuchteblau sorgfältig und ruhig betrachtet und festgestellt, dass sie nicht nur im selben Alter gewesen war, sondern auch zur selben Größe aufgeschossen war wie Gesken selbst.

„Bohnenstange, Storch im Salat, Kleiderständer, um nur die netteren Sachen zu sagen!“, hatte Gesken mit leicht bitterem Unterton in der Stimme gemurmelt.

„Schön, dass Sie solidarisch sind[-!] Aber, was denken Sie über den Todesfall? Finden Sie nicht auch, dass das auch ein Selbstmord sein könnte?“

„Nein, das finde ich ganz und gar nicht. Das sieht aus als ob es sich eine Frau mit einem Schlummertrunk und einem Buch zum Abschluss eines Tages im Bett gemütlich machen wollte[-!]“, erwiderte Gesken verwundert darüber, dass sie wohl doch schon mehr wahrgenommen und verstanden hatte, als sie gedacht hatte.

„Dafür spricht auch, dass wir im Bad ihre Glasaugen in der Reinigungsflüssigkeit gefunden haben!“, hatte Leo Winkler eingewendet.

Noch bevor Wissmann gekränkt darüber, dass auch sein neuer Partner ihm widersprach, etwas entgegnen konnte, hatte der Gerichtsmediziner und enge Vertraute von Gesken, Dr. Jan Wilhelmsen, hinzugefügt: „Die Auffindesituation lässt einen Selbstmord sehr, sehr unwahrscheinlich erscheinen, wie Winkler schon ausgeführt hat. Und schon früher haben Selbstmörder gewusst, wie man Zyankali mit bestimmten Säuren versetzen kann, um den Todeskampf zumindest fast ganz auszuschalten. Das war bei Frau Leuchteblau nicht der fall. Heute ist es viel einfacher als früher die passenden Informationen und Produkte zu bekommen. Aber wie dem auch sei[-!] Die Autopsie wird uns Aufschluss geben[-!]“

„Und die Befassung mit dem Leben des Opfers auch[-!]“, hatte Gesken gesagt. Und dann war ihr noch einmal der Gedanke in den Sinn gekommen: „Wer dem Tot eines Altersgenossen begegnet, begegnet immer auch seinem eigenen Tod!“

Diesmal hatte Gesken den Gedanken offenbar ausgesprochen, denn Wilhelmsen hatte gemeint: „So ähnlich steht es in Bruder Cadfael und ein Leichnam zu viel als Hugh Beringar den Leichnam, der eben nicht zu den Hingerichteten gehört und in Beringars Alter ist, sieht.“

Gesken hatte ihm dankbar zugenickt und gelächelt.

Als Gesken sich diesmal, immer noch im Türrahmen stehend, im Zimmer umsah, nahm sie endlich die Einzelheiten und das Gesamtbild genau wahr. Sie sah und roch, dass sich Sibylle Leuchteblau erbrochen hatte. Sie sah, dass die Haut rosig verfärbt war, was wie der Geruch nach Bittermandel ein deutlicher Hinweis auf eine Cyanidvergiftung war. Sie sah das große Punktschriftbuch auf dem Bett, die leere Flasche ohne Verschluss, das Glas, das umgefallen war, auf dem Nachttisch, mittelgraue Hausschuhe, wahrscheinlich in Größe 45. Verlassen lag Sibylle Leuchteblau da. So verlassen wie alle getöteten Menschen da lagen, die Gesken bisher gesehen hatte.

Gesken beruhigte sich vollkommen. Sie war erleichtert darüber, dass ihre Intuition sie nicht verlassen zu haben schien. Sie war froh darüber, wie Winkler und Dr. Wilhelmsen wahrscheinlich auf der richtigen Spur zu sein. So verblasste der Eindruck, dass Sibylle Leuchteblau es sich bei einem Schlummertrunk gemütlich hatte machen wollen, auch bei längerer Betrachtung nicht.

Sie zeigte auf die Flasche und sah Winkler fragend an.

„Den Deckel von dieser Flasche und ein anderes kleineres Fläschchen hat die Besitzerin des Hotels im Papierkorb des kleinen Salons gefunden, wo einige Gäste heute Abend zusammen was getrunken haben“, antwortete winkler.

Als es dann still wurde, hörte Gesken einen tiefen Flötenton. Der schien von sehr weit her zu kommen. Dieser Ton war gerade noch hörbar. Doch Gesken hätte ihn unmöglich überhören können. Der Klang kam ihr langsam näher und legte sich in ihr Gehör. Schließlich veränderte er sich zu einer Melodie, die Gesken seit langem vertraut war. Es dauerte seine Zeit bis sie Slaap min Kind up witte Wulken erkannte. Hatte ihr das ihre Adoptivmutter Emma vorgesungen oder hatte Gesken das Schlaflied später für ihre Töchter Rikarda und Engelke entdeckt? Jetzt stellte die Melodie eine ganz persönliche Verbindung zwischen Bylle und Gesken her.

  

Als das Lied verklungen war, sah Gesken sich noch einmal sorgfältig im Zimmer um, und sie sah den Hund, der am Fußende des Bettes auf einer Decke lag. Offensichtlich hatte noch niemand den schokobraunen Labradormix mit dem runden, weißen Fleck auf der Stirn wirklich bemerkt. Das Tier lag mit hängenden Ohren da, seine Augen waren geschlossen,  er gab keinen Laut von sich, zuckte nur manchmal, da nichts, was lebt, absolut unbewegt sein kann. „Auch Hunde können vollkommen resignieren!“, dachte Gesken bei sich.

„Weiß jemand, was mit Blindenführhunden passiert, wenn ihr Besitzer stirbt?“, fragte Gesken.

„Die Bläss können Sie gleich mit Ihrer Dienstwaffe abknallen. Die ist schon acht oder neun. Da wird nix mehr draus. Und die ist bestimmt verwöhnt bis über beide Ohren, so vernarrt wie die Bylle in die Köter war.“

Die Stimme des Mannes, die Gesken hinter sich hörte, wäre tief und angenehm gewesen, wenn der Mann nicht so undeutlich gesprochen hätte, die Pausen, die er zwischen den Worten machte, nicht so unnatürlich gesetzt hätte, und wenn er die Lautstärke seiner Stimme nicht hätte auf- und abschwellen lassen, sodass es schwer bis unmöglich war, nicht zu beachten, wenn er sprach. So spürte Gesken seine Absicht, jede Situation zu dominieren, und seine Haltung, dass er es überhaupt nicht nötig hatte, ordentlich zu sprechen, wie eine Faust im Nacken. Wer etwas von ihm wissen wollte, musste sich gefälligst bemühen ihn zu verstehen. Gesken wandte sich um und ging auf ihn zu.

Der Mann war Anfang 50, sehr korpulent, 1.74 m groß wie Wissmann und trug einen teuren Jogginganzug. Als Gesken ihm gegenüber stand aber keine Anstalten machte, ihm die Hand zu geben, wich er einen Schritt zurück. Doch er redete einfach weiter: „Wenn man mich fragt, aber mich fragt ja wieder mal keiner, hat die Bylle Selbstmord begangen. [- -]In mehr als 50 Jahren nie einen Kerl, der sie ordentlich durchzieht, nirgendwo richtig dazu gehören, zwar jede Menge Bildung und Geld aber immer einsam und eben immer noch das erbärmliche Landei wie eh und je. Da kann man schon auf Selbstmordgedanken kommen. Und die Weiber steigern sich in alles immer so ‚rein.“

„Moin, Gesken Paulsen. Und wer sind Sie?“

„Ich bin Bertram Ferdinand Prinz von Hohlberg, seit 11 Jahren der Leiter der Kanzlei von Hohlberg & Söhne. Ich berate und vertrete Firmen in allen wirtschaftlichen Belangen und im Arbeitsrecht!“ Das sagte er sehr deutlich, machte dann eine Pause und nuschelte schließlich: „Den Stallgeruch von so’nem Bauernhof kriegt man aus den Leuten eben nicht [- ‚]raus!“

„Warum sollte man auch? Wenn wir auf Höfen ermittelt haben, war es oft nützlich, dass ich mich mit den Arbeitsabläufen gut auskannte.“

„Ist jetzt auch egal!“ knurrte er. „Die Sache mit der Bylle können Sie schnell und günstig für den Steuerzahler abschließen. Wir setzen uns alle zwei oder zweieinhalb Stündchen zusammen, und wir erzählen Ihnen, was bei der Bylle Sache war, und dann werden Sie schon begreifen, dass es nur ein Selbstmord sein kann. Wir wissen Bescheid. Wir waren zusammen im Internat. Wir sind eine Schicksalsgemeinschaft.“

Es waren die Worte Schicksalsgemeinschaft und Bescheid wissen, die in Geskens Kopf eine leise aber deutlich hörbare Glocke anschlugen. Nicht nur, dass Gesken keine Lust auf Gerede über alte Zeiten und Interpretationen der aktuellen Lebenssituation von Sibylle Leuchteblau hatte. Was dabei bestenfalls herauskommen konnte, war eine wortreiche Allgemeinmeinung über die Verstorbene. Sie könnten die Leute wohl gegeneinander ausspielen, sich durch das Gerede zum Kern des Todesfalles durchwühlen. Aber was konnte bei all der Wichtigtuerei von Sibylle Leuchteblau und ihrer Geschichte übrig bleiben?  Dann nahm ein Plan in Gesken Gestalt an. Sie wollte möglichst viel von Sibylle Leuchteblau selbst wissen. In diesem Fall würde der Vorwurf nicht lauten können, dass sich die Ermittlungen ausschließlich oder doch zu sehr um den oder die Täter drehten. Gesken war sich vollkommen im Klaren darüber, dass sie sich durch das gemeinsame Alter, die Größe, die Herkunft und die Tierliebe mit Sibylle Leuchteblau verbunden fühlte. Sie schämte sich deshalb überhaupt nicht. Sie empfand nicht die geringsten Skrupel, ihre Zuneigung zu Sibylle Leuchteblau auszuleben. Ihre Idee, sich ausschließlich auf das Leben der Verstorbenen zu konzentrieren, sie möglichst gut kennenzulernen, um alle Anwesenden mit Dingen zu konfrontieren, die ihnen bislang nicht wichtig gewesen waren, die sie noch nicht kannten, machte Gesken freier und offener. Denn die meisten Menschen, die hier versammelt waren, versuchten Geskens Gedanken in eine bestimmte Richtung zu lenken. Sie war fest entschlossen, sich das nicht weiter unwidersprochen gefallen zu lassen.

Gesken ging in das Zimmer zurück, in dem Sibylle Leuchteblau lag und verteilte die Arbeit auf Winkler und Wissmann. Bei allen anderen Ermittlerteams konnte sie sich darauf verlassen, dass die beiden Partner die Arbeit selbstständig aufteilten. Aber das war in diesem Fall nicht möglich. Sie beschloss sich Wissmann zur Brust zu nehmen und mit ihm ein Team zu bilden, um ihn einigermaßen im Griff zu haben.

„Sagt mir sofort Bescheid, wenn ein Tagebuch, persönliche Briefe oder sogar ein Abschiedsbrief gefunden wird. Wir treffen uns um 14.00 Uhr zur ersten lagebesprechung. Ich denke, die Chefin des Hotels wird uns einen Raum zur Verfügung stellen. Und Sie Wiss,nn, kommen um viertel vor zwei in die Lobby. Ich habe mit Ihnen zu reden.“, sagte sie und wandte sich dann an Dr. Jan Wilhelmsen.

„ich hab da noch ‚ne Kleinigkeit zu tun, dann kümmere ich mich um den Hund. Und wenn ich sie weggebracht habe, könnt ihr die Leiche wegbringen. Müsste nicht auch der Wellmann hier sein?“

Der große alte Mann mit dem vollen weißen Haar und den stahlblauen Augen nickte nur kurz.

Als Gesken aus dem Hotelzimmer trat, wurde sie fast von Wellmann über den Haufen gerannt. Der Fotograf wirkte mit der großen Fototasche, die er bei sich hatte, wie eine kleine Kugel, die von dem Gewicht der Utensilien, die sie mit sich führte, angetrieben wurde.

Gesken ließ den Poliezeifotografen an sich vorbei gehen und trat auf den Flur.

„Meine Herrschaften, ich muss Sie bitten[+,] sich nicht aus Herrmannsiel zu entfernen, bis der Kollege Winkler sie einzeln einvernommen haben wird. Um es für Sie so bequem wie möglich zu machen, werden Sie im Verlauf des Vormittags abgeholt und zum Präsidium gebracht, damit Sie Ihre Aussagen machen können. Aber Sie können uns jetzt schon helfen. Wissen Sie, ob es von Frau Leuchteblau persönliche Aufzeichnungen gibt, und wo wir sie finden können, oder wer uns Auskunft darüber geben kann, ob es zum Beispiel ein Tagebuch gibt?“

Beredtes Schweigen war die Antwort. Und aus der Stille wuchs trotziger Widerwille, der von allen Seiten auf Gesken zukam.

Aber dann war eine leise Stimme zu hören.

„F-F-FRau P-P-PAulsen! I-ich b-bin r-Ramona F-Fuchs. I-i-ich k-k-kann I-Ihnen helfen!“ Auch die Zimmertür von Frau Fuchs stand offen. Aber die kleine Frau hatte sich tief in den hinteren Teil des Raumes zurückgezogen.

Gesken betrat das Zimmer und schloss die Tür laut hinter sich, um ihre Kollegen und die Klassenkameraden von Frau Fuchs von dem auszuschließen, was Frau Fuchs Gesken zu sagen hatte.

Ramona Fuchs war das, was man gemeinhin als eine graue Maus bezeichnet. Sie hatte aschblondes Haar, farblose Augen und eine blasse Hautfarbe.

Ramona Fuchs wischte sich die Augen [- und][+,] atmete mehrfach tief ein und aus, um sich zu sammeln, und damit sich die Erleichterung, die sie darüber empfand[+,] mit Gesken allein sprechen zu können, in ihr möglichst gut ausbreiten konnte. Gesken kam auf sie zu, nahm ihre zierliche, weiche Hand im ihre große, raue und hielt sie fest, aber so, dass Ramona Fuchs ihre Hand jeder Zeit ganz einfach hätte wegnehmen können.

„Frau Fuchs, wie Sie gehört haben, bin ich Gesken Paulsen und ermittle im Todesfall Ihrer Freundin. Sie können mir jetzt alles sagen, was Sie wissen, und was Sie mir sagen wollen.“

„Viel sagen will ich nicht, ähm, kann ich nicht. Da bin ich nicht gut drin. Aber ich hab was für Sie, was Ihnen hilft, die Bylle selbst kennenzulernen. Die Bylle zog einmal im Jahr persönliche Bilanz, wie sie das nannte, immer am Tag unserer Einschulung, am 08. August. Und das hat sie mir immer gegeben, auf einem USB-Stick.“

„Die Bylle hatte also die Angewohnheit einmal im Jahr aufzuschreiben was sie erlebt hat?“

„Sie hat jedes Mal erst das bearbeitet, was schon da war und dann, wenn sie es für nötig hielt, was dazu gefügt.“

Gesken war verblüfft. So etwas machte sie auch. Aber sie legte immer am  02. Januar ihre jährliche Rechenschaft ab. Denn am 02 Januar 1969 war das Adoptionsverfahren für Gesken eröffnet worden, bei dem es um die Adoption durch Emma und Hein Paulsen ging und aus diesem Grund hatte Gesken 1984 etwas mehr als eine Woche nach ihrem 18. Geburtstag entschieden[+, ] diesen Tag als ihren Zweitgeburtstag und Rechenschaftstag zu begehen.

Ramona Fuchs räusperte sich. „Auf dem Stick sind auch Bylles Testament und die anderen Verfügungen und die Liste der Leute, an die Sie sich wenden können.“ Ramona Fuchs machte ihre Hand los und hinkte zum Nachtschränkchen. Sie zog die oberste Schublade auf, nahm den USB-Stick, den Gesken mit einem kurzen Dank entgegen nahm. „Und vergessen Sie bitte nicht, sich an Bylles Krankenkasse zu wenden und zu klären, was mit der Bläss passieren soll.“

„Aber selbstverständlich doch. Ich werde dafür sorgen, dass die Bläss einen schönen, vorgezogenen Ruhestand erleben darf.“, erwiderte Gesken lächelnd. Zeigt die Muse Euterpe mit nächtlichem Hintergrund, wie sie immer zu sehen ist, wenn Bylle Leuchteblau Querflöte spielt.